Bündnisse und Auslandseinsätze der Bundeswehr

Vielleicht das wichtigste Thema?!

Auslandseinsätze Bundeswehr

Im Rahmen des Einstellungstest werden die Auslandseinsätze mehr als einmal thematisiert. Die Prüfer machen den Bewerbern deutlich, dass eine Auslandsverwendung für Bundeswehrsoldaten sehr Wahrscheinlich ist. Aus diesem Grund ist es für die Prüfer extrem wichtig, dass der Bewerber sich mit den Auslandseinsätzen und der möglichen Auslandsverwendung auseinandergesetzt hat.

Das Grundgesetz sieht nach Art. 24 die Wahrung des Friedens in einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit vor. Die Bundesrepublik Deutschland kann damit, um eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen Völkern herzustellen, Bündnisse eingehen und auch an Auslandseinsätze teilnehmen.

Das wohl bekannteste und älteste Bündnis der Bundeswehr ist die NATO. Die Bundesrepublik Deutschland ist am 9. Mai 1955 der NATO mit ihren Streitkräften beigetreten. Die NATO diente im Ost-West-Konflikt der gemeinsamen Verteidigung der westlichen Welt. Im NATO Vertrag ist der so genannte Bündnisfall dargelegt. Der Bündnisfall tritt dann ein, wenn ein NATO Mitglied von einer feindlichen Macht angegriffen wird. In diesem Fall erklären sich alle NATO Mitglieder bereit, zum Schutz und zur Sicherheit des angegriffenen Bündnispartners oder Verbündeten Krieg zu führen. Der Bündnisfall wurde bisher nur nach dem 11. September 2001 ausgerufen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird die Sinnhaftigkeit der NATO oftmals diskutiert. Voraussichtlich wird die NATO jedoch noch lange fortbestehen.

Europäische Union

Auch die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben eine eigene Sicherheit und Verteidigungspolitik. Diese ist im jugendlichen Herdlein Im Jahr 1999 geregelt worden. Somit sollen alle Mitgliedstaaten 60.000 Soldaten für eigene, ein europäische Eingreiftruppe bereitstellen. Deutschland als bevölkerungsreichstes Land der Europäischen Union muss dementsprechend anteilig eine große Anzahl von Soldaten zur Verfügung stellen.

Vereinte Nationen

Deutschland ist Teil der Vereinten Nationen und hat sich bereit erklärt sich mit etwa 1000 Soldaten an den Missionen der Vereinten Nation zu beteiligen.

Auslandseinsätze der Bundeswehr

Im Rahmen dieser Bündnisse ist die Bundeswehr seit vielen Jahren auch im Ausland eingesetzt. Denn besonders seit 1990 wird die Bundeswehr um den Frieden außerhalb Deutschlands zu erhalten bzw. friedenssichernde Maßnahmen außerhalb Deutschlands durchzuführen in internationalen Einsätzen eingesetzt.

Diese Auslandseinsätze sind in der Bevölkerung und in der Politik zum Teil sehr umstritten.

Afghanistan

Seit 1990 war die Bundeswehr jedoch in vielen Auslandseinsätzen tätig. Im folgenden werde ich die aktuellen Einsätze auflisten. Der größte Auslandseinsatz der Bundeswehr fand in Afghanistan statt bzw. findet immer noch statt. Die „Resolut Support Mission“ in Afghanistan beheimatet etwa 1000 deutsche Soldaten. Sie dient dem Wiederaufbau und der Friedenssicherung in Afghanistan.

Kosovo

Die „Kosovo Force“ ist seit langem ein Einsatz der Bundeswehr im Ausland. Die aktuelle Schlaglichter ca. 540 Soldaten.

Naher Osten

Die „Operation Counter Daesh“ mit 470 deutschen Soldaten findet im Nahen Osten statt und dient der Unterstützung der Anti IS Koalition.

Mali

Die „Minusma“ Operation befindet sich in Mali mit einer Stärke von 580 deutschen Soldaten und dient der Demokratiesicherung.

Andere Einsätze

Weiterhin ist die Bundeswehr im Rahmen ihrer Bündnisse im Libanon am Horn von Afrika und im Mittelmeer eingesetzt.

Auch in Zukunft sind Auslandseinsätze Teil der Bundeswehr und damit Teil eines jeden Soldaten der Bundeswehr. Fragen im Einstellungstest über die Auslandseinsätze der Bundeswehr werden häufig gestellt. Somit sehen die Prüfer, ob der Bewerber sich mit der Bundeswehr im Vorhinein beschäftigt hat.

Zumindest die größeren Einsätze sollte der Bewerber bereits im Vorhinein kennen. Somit unterstreicht er sein Interesse für die Bundeswehr und für den Beruf des Soldaten. Auslandseinsätze sind Teil eines jeden Soldaten, welcher sich längerfristig verpflichtet. Dies muss jedem Bewerber klar sein.

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